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AllgemeinMagie

Magische Arbeiten, Fluch oder Segen?

Umgeschriebenen Text von Frau Meier einsetzen

Was macht den Menschen solche Angst vor Magie und dunklen Mächten?

 

Die Magie oder magische Rituale als Synonym für das Böse

Da wären wir schon beim Thema. Ist man rein und unschuldig, dann käme man nicht auf die Idee, dass einem jemand was böses will. Denn sowas würde dann in deiner Wahrnehmung gar nicht existieren. Du könntest es dir nicht einmal vorstellen.

Tatsache ist. dass was sich im Aussen zeigt und wahrgenommen wird, lediglich eine Reflektion des Inneren ist. Aber das hört natürlich niemand gerne.

Die Angst vor allem was unbekannt ist

Auch nicht zu unterschätzen ist die Angst vor allem was wir nicht kennen. Kennt man sich in einem Thema nicht genügend aus, kann man sich auch keine Meinung bilden. Was macht denn da ein Magier oder ein Hoxha? Das kann doch gar nicht funktionieren! Und was wenn doch?! Das alles löst eine grosse Verunsicherung aus und so kommt das eine zum anderen

Hat nun all dieses magische Zeug was?

Um in dieser Angelegenheit Klarheit zu bekommen, muss man sich zuerst mal die Arbeit eines Magiers oder Zauberers (eines rituell arbeitenden) anschauen.

Die Aufgabe des Magiers, Zauberers:

  • Das Herstellung eines natürlichen und spirituellen Gleichgewichts – entsprechend dem hermetischen Prinzip: „So oben, wie unten; so innen, wie außen; wie der Geist, so der Körper.“

Wie wird diese Aufgabe gemeistert?

  • Es werden gezielte Korrekturmassnahmen ergriffen, man nennt diese auch  Zaubereien oder Magie.

Wie entsteht ein Zauber oder ein Ritual?

  • Ein Zauber wird nicht in einem Buch abgelesen, sondern er entsteht in Zusammenarbeit mit den eigenen Spirits.

Energie ist immer neutral

Jede Münze hat 2 Seiten. Keine Seite ist nicht „nicht Gut“. Die eine Seite ist nur anders als die andere. Genauso funktioniert es auch mit der Energie. Es gibt keine böse oder schlechte Energie! Energie ist immer neutral und kann daher so eingesetzt werden wie sie benötigt wird. Wenn ich hier von schwarzer oder weisser Magie schreibe, dann ist das nur damit Du auch verstehst was ich meine.

 

Magie, immer ein schöpferischer Akt

Stellt ein Magier fest, dass irgendwas „krumm“ läuft, dann analysiert er dies mit seinen Spirits (Geistern, geistigen Helfern). Die Spirits helfen bei der Erstellung des Rituals und der Magier führt es durch. So einfach ist das. Und genau hier entstehen die vielen Missverständnisse. Was so jemand macht ist schlecht und gruselig.

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Er tut und handelt in der Regel eiskalt, während die Anderen gerne klagen, motzen oder andere für ihr Schicksal verantwortlich machen, aber nicht den Arsch in der Hose haben wirklich zu tun. Da bleibt alles beim Alten und nichts ändert sich. Das ist fein. Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder seine Realität selbst kreieren würde?

Hier sind wir beim wichtigen Punkt.

Jeder Rootworker der was auf sich hält, wird bereit sein Himmel und Hölle zu bereisen, wenn es nötig ist. Er ist bereit die volle Verantwortung für sein Tun zu übernehmen, ist bereit keine Mühen zu scheuen, um die gewünschte Änderung in Gang zu bringen.

Er ist bereit sich ganze Nächte um die Ohren zu schlagen, sich (oft nach schamanischer Trancearbeit) die Seele aus dem Leib zu kotzen (sorry – für die derbe Ausdrucksweise, aber so ist es), den Körper bis ans absolute Limit zu bringen, sich seinen Ängsten, seinem Phlegma, seinen Problemen zu stellen und er ist bereit im wahrsten Sinne des Wortes Dreck zu fressen wenn es nötig ist. Oft genug fällt er auf die Schnauze, wird von seinen Spirits erbarmungslos an Grenzen gebracht, die er sich in seinen schlimmsten Albträumen nicht hätte ausmalen können. Rootworker sein ist ein Knochenjob! Kein Programm für Weichspülesoteriker.

 

Die Reise durch die Unterwelt

Damit aus einem Zauberlehrling überhaupt ein Rootworker werden kann, liegt eine lange, zum Teil ziemlich schmerzhafte Reise vor ihm. Denn, irgendwann, wird jeder, der den Weg des Rootworkers ernsthaft zu gehen bereit ist – von seinen Spirits auf die dunkle Reise durch den Abyssos geschickt, durch die Unterwelt. Was das heißt, ist schwer mit Worten zu beschreiben.

Du gehst körperlich, seelisch, emotional buchstäblich durch die dunkelste Hölle. Mehr tot als lebendig, jeglicher Kraft beraubt, von deinen Spirits verlassen und gänzlich auf Dich allein gestellt, hast du diese Reise zu meistern. Schaffst Du es, wirst Du den Abyssos als neuer Mensch, als Tänzer zwischen den Welten verlassen – und stärker sein, als je zuvor. Schaffst Du es nicht, bist du während Deiner „Reise“ gestorben. So einfach ist es. Da gibt es keine zweite Chance, kein Reset. Für ein – ich kann das nicht, oder ein – ich schaff das nicht, hast Du gar keine Zeit mehr. Du versuchst einfach nur zu überleben. Ja, diesen Albtraum irgendwie zu durch-leben … Denn vergiss nie, damit ein Phönix aus der Asche steigen kann, muss er zuerst durchs Feuer gehen …

Ob oder wann diese Reise losgeht, wird dir niemand sagen. Du wirst es erst hinterher feststellen können, ob Deine „Krankheit“ mystischer Natur war. Weil Du dann auf einmal Fähigkeiten entwickelt hast, die zuvor undenkbar waren. Deine magische Arbeit wird aufs höchste potenziert und Du wirst feststellen, dass Du wirklich – im wahrsten Sinne des Wortes ein anderer Mensch geworden bist.

Diese Erfahrung lässt dich milder werden, lässt Dich mitfühlender werden, Dich Dinge erkennen, die für andere nicht sichtbar sind. ABER, sie lässt Dich auch unversöhnlicher, kompromissloser agieren. DENN du hast gelernt zu kämpfen, du hast gelernt, was es heißt für Dich selbst einzustehen. Denn genau dies musstest Du lernen, als Du durch den Untergrund gegangen bist. Wärst Du dir selbst nicht treu geblieben, hättest Du nicht für Dich selbst gekämpft, wärst Du gestorben.

Dieser Umstand macht Dich auch bereit – wenn es sich nicht vermeiden lässt – Situationen auf unversöhnliche Weise zu lösen. Ein Laie würde sofort den Stempel der schwarzen Magie darauf drücken, während der Rootworker eiskalt abwägt, und einfach jenen Weg wählt der am besten zur Korrektur der Situation beiträgt.

Fallbeispiel: 

Jemand macht Dir das Leben buchstäblich zur Hölle. Du hast Gespräche geführt, hast alles nur menschenmögliche getan um die Situation auf milde, liebenswerte Art zu lösen, doch nichts fruchtet. Die Person reagiert aggressiv, ist zu keiner Verhaltensänderung bereit und macht Dir vielleicht sogar selbst nach einer Trennung noch Dein Leben zur Hölle. Natürlich kannst Du dieser Person nun Licht und Liebe schicken wenn Du magst, nur zu! Wenn das der Weg ist der tatsächlich zur Lösung der Situation beiträgt, dann gibt es nichts Besseres – das meine ich ernst.

Angenommen jedoch es klappt nicht, und du wärst der Zauberei aufgeschlossen, dann wird Dich der Weg irgendwann zu einem Rootworker führen …

Der unversöhnliche Weg

… wenn dieser feststellt Milde walten zu lassen ist keine Option, dann wird er einen Zauber entwickeln der die Zielperson in Situationen bringen wird, die – vorsichtig gesagt – diese von ihrem Vorhaben abbringen wird, seinem Klienten weiteren Schaden zuzufügen.

Die Welt ist bunt und die Möglichkeiten solcher Korrekturmaßnahmen sind unendlich! Was auch immer der Rootworker als Korrektur anberaumen wird – seine Zielperson wird keine Zeit mehr haben, anderen Schaden zufügen zu können und darum geht es doch letzten Endes. Immer in Rücksprache mit seinen Spirits wird er jenen Zauber wählen, der die Zielperson dazu bringt, ihr Verhalten zu ändern. Manchmal sind solche Korrekturen sanfter Art. Manchmal auch nicht. Manchmal geschehen … gar seltsame Dinge … uppps.

Du kannst selbst entscheiden …

Denn merke Dir, jeder hat die Wahl. Du kannst Dich natürlich wie ein Arsch aufführen, dann bekommst Du Dein Echo. Eben, wie Papa Baron schon tausendmal erwähnt hat. Hausaufgabe: Wirf doch mal Kacke in den Ventilator! Und? Was passiert? Das ist das Echo von dem er spricht. Mehr nicht. Weder die Kacke noch der Ventilator ist böse und das Du jetzt gesprenkelt bist und ein wenig strenger riechst als sonst, ist nur die Folge Deiner Tat … Na sowas!

 

Schwarze Schafe

Natürlich gibt es auch bei uns Rootworkern schwarze Schafe. Nämlich jene die ihre Macht missbrauchen um anderen zu schaden, um damit anzugeben, um ihr Ego zu puschen. Solche Idioten gibt es aber auch unter ganz „normalen –unmagischen“ Menschen.  In der Regel werden solche „Rootworker“ irgendwann von den Spirits „aussortiert“, um es mal vorsichtig zu bezeichnen. Sprich, sie werden „aus dem Verkehr gezogen“ – denn durch deren unreflektierte Handlungen wird das „kosmische“ Gleichgewicht empfindlich gestört, und das mögen die Spirits nicht. Es bedarf also keiner Menschen und keiner Scheiterhäufen, um solche Gestalten aus dem Weg zu ziehen. Das machen die Spirits schon ganz von selbst! Auch hier gilt das Prinzip des Echos.

Und die Moral von der Geschicht …

… ärgere einen Rootworker nicht.

Nein, im Ernst – Ja, wir Rootworker sind bereit all unsere Kraft und unser Wissen einzusetzen um Korrekturen vorzunehmen und ja, wir sind bekannt dafür uns ziemlich unversöhnlich zu verhalten, wenn es nötig ist. Gerade weil wir, auf unserer Reise durch den Abgrund mit dem Tod Tango getanzt haben … ich hab ihn sogar geheiratet.

Dieser Fakt jedoch lässt uns auch weiter blicken, als es untrainierten Personen möglich ist. Daher sind sogenannte „Schwarzmagische Akte“ wirklich nur dann von Nöten, wenn nichts aber auch gar nichts anderes mehr möglich ist UND selbst dann – werden diese nur durchgeführt, wenn auch die Spirits ihr Ok dafür geben. Nichts mit – wildem „ich hau demjenigen jetzt einfach mal eine rein Zauber“.  Somit ist die Angst gegenüber uns Hexen, Rootworkern, Zauberern unbegründet, sofern Du anderen nicht schadest bzw. nicht ordentlich Dreck am Stecken hast.

Wir sind – wie alles was Dich umgibt – lediglich Deine Reflexion im Spiegel …